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Die Sache mit den bezahlten Blog-Artikel

Datum: 11. Dezember 2007 – 9:22
Autor: Renato
Kategorie: Weblog
Kommentare: 5

Geld verdienen mit einem Weblog
Da draussen in der freien Wildbahn des World Wide Web gibt es vor allem zwei Arten von Weblogs: Diejenigen mit Werbung und die Blogs ohne Werbung. Dazwischen gibt es dann noch ein paar Zwischendinge. Beispielsweise werden Blogs mit Google Werbung bei den Blog-ohne-Werbung-Extremisten so knapp geduldet. Ganz verloren haben aber Blogger die regelmässig, oder aber auch nur hin und wieder bezahlte Beiträge in Ihren Blogs veröffentlichen.

Das Bloggen mit bezahlten Posts kann natürlich lukrativ sein, es kann aber neben dem verruchten Image durchaus auch einen Mehrwert für den für den Blogger und dessen Leser ergeben. Trotzdem sollte man es mit den bezahlten Posts nicht übertreiben. Man verärgert nicht nur die Leser, sondern verliert auch an Glaubwürdigkeit. Damit bezahlte Blogbeiträge nicht zur Qual für die Leser werden, kann man mit ein paar Tricks dafür sorgen, dass die bezahlten Artikel sich gut in die Reihe der normalen Posts einreihen.

Passt das Thema in mein Blog?
Auch ich habe schon mein Lehrgeld bezahlt. Um Glaubwürdig zu bleiben sollten in einem Blog wirklich nur bezahlte Posts angenommen werden, welche Thematisch passen. Beispielsweise geht es in meinem Weblog um Webdesign. So kann ich diverse Seiten rezensieren und beurteilen über die Usability und Accessibility. Ich gehe vielleicht weniger auf die Angebote ein, kann aber Vorteile und Nachteilen der Benutzung eines Webauftritts hervorheben. Natürlich muss der Auftraggeber damit einverstanden sein.

Das Verhältnis der bezahlten Posts niedrig lassen!
Wenn Ihr nur jeden dritten Tag einen normalen Beitrag veröffentlicht, dann solltet Ihr sicher keine zwei bezahlten Aufträge in einer Woche veröffentlichen! Lasst den Leser spüren, dass das Blog einfach nur hin und wieder einen bezahlten Beitrag annimmt. Ein weiterer Trick ist es, vor und nach dem bezahlten Post einen grösseren, tiefgründigen Beitrag zu veröffentlichen. Vielleicht kann das Thema aus dem Auftragsbeitrag gleich in einer Art und Weise aufgegriffen werden und aus einer ganz anderen Sicht beleuchtet werden? Besonders auf der ersten Seite sollte der bezahlte Beitrag nicht all zu lange da stehen.

Sorgt für Mehrwert in den bezahlten Beiträgen!
Du kennst Deine Leser. Warum kommen die Besucher bei Deinem Blog vorbei und lesen Deine Artikel? Genau mit dieser Sichtweise sollten Deine bezahlten Beiträge ausgewählt und geschrieben werden. Enttäusche die Leser nicht, dann akzeptieren sie auch hin und wieder einen bezahlten Beitrag.
Das Thema der bezahlten Posts kann auch mit ergänzenden oder weiterführenden eigenen Beiträgen abgerundet und erweitert werden.

Fazit
Ob Ihr bezahlte Posts einsetzt oder nicht, dass müsst Ihr alleine für Euch entscheiden. Ihr kennt die Ziele welche Ihr mit Eurem Blog erreichen wollt und so müsst Ihr auch die Konsequenzen von Euren Handlungen selber tragen. Ihr könnt immer davon ausgehen, dass es da draussen Leute gibt, die Euer vorgehen als falsch empfinden und das Blog boykottieren und den Feed kündigen.

Natürlich sind die Tipps nicht vollständig und schon gar nicht abschliessend. Ich denke da draussen gibt es noch weitere gute Hinweise wie man mit bezahlten Beiträgen vernünftig umgehen kann. Ich würde mich freuen wenn ich viele von Euren Meinungen, Erfahrungen und Hinweise in den Kommentaren finden darf.


2 Kommentare

  1. Posted 11. Dezember 2007 at 22:23 | Permalink

    Was für ein Zufall. Habe gerade am Samstag darüber berichtet.

    http://alebar.de/2007/12/08/tr.....der-nicht/

    Nur mehr auf den Aspekt “paid links oder nicht”.

    Schöner Artikel.

  2. Posted 18. Dezember 2007 at 9:35 | Permalink

    Salve

    Ob nun Werbung von G oder bezahlte beiträge… solange es klar deklariert wird, scheint es mir halb so schlimm. Persönlich nutze ich lieber zweiteres, da ich mit G gar nicht gut kann.

    Christian

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