Blogs sind reine Zeitverschwendung!
Saturday, September 15th, 2007
Sehr provokativ! Aber genau dieser Meinung ist Prof. Dr. Zielke. Aufmerksam auf diese behauptung wurde ich durch das Adult Webmaster Blog. Der Herr Professor fragt sich, ob die ganzen Aufwendungen die man in ein Blog steckt, sich tatsächlich in gewonnene Aufträge rechnen lassen!
Verschwenden Sie keine Zeit mit Blogs!!!
- Wer hat so viel Zeit, sich an all den Blogs zu beteiligen, die in der letzten Zeit wie Pilze aus den Boden schießen?
- Warum sollte man sich gerade an Ihrem Blog beteiligen?
- Wissen Sie, wie viel Zeit und Energie es braucht, ein Blog so attraktiv zu machen, dass man Ihren Blog kennt und sich dabei engagieren möchte?
- Wußten Sie schon, dass die meisten Blogger reine Informationssuche sind, die keine Kaufinteressen haben?
- Wer verdient daran, außer die Menschen, die Ihnen einreden wollen, dass Sie es unbedingt brauchen, um damit Neukunden zu gewinnen?
Um Kunden zu gewinnen, gibt es andere, bessere, schnellere und preiswertere Wege – die Sie hier in diesem Forum wunderbar nachlesen können! – Kümmern Sie sich lieber um das, was wirklich wichtig ist: um Ihre einkommensproduzierenden Faktoren: Was können Sie heute noch tun, um in drei Monaten volle Auftragsbücher zu haben?
Nun, man kann einmal davon ausgehen, dass hier nur Business-Blogs gemeint sind. Aber auch hier bin ich der Meinung, dass das ein weiterer Kanal ist um neue und bestehende Kunden anzusprechen. Ob man nun dank einem Blog tatsächlich reale Aufträge erhält, oder nur im Gespräch bleibt, was ja auch wichtig ist, das kann ich nicht sagen. Vielleicht sollten sich dazu einmal all die Corporate-Blogger zu Wort melden.
Ich bin nach wie vor davon überzeugt: Kein Unternehmen sollte Blogs ignorieren! Und wer sich bisher noch nicht mit dem Thema auseinander gesetzt hat, der sollte jetzt gleich einmal meine Bibliothek besuchen und sich mindestens eines der viele Weblog Bücher bestellen!
“Der verrückte Professor?” ;-)
Niemand erhält Aufträge nur aufgrund seiner Visitenkarte, und trotzdem hat jeder eine Visitenkarte… dass ein Corporate-Blog einzig dazu dienen soll Verkäufe zu generieren behauptet doch niemand. Mit einem Blog pflegt man, wenn mans richtig macht, jedoch klar diverse Bereiche sehr effektiv: Reputations-Management, man erhält Backlinks, den Kunden können neue Technologien laufend präsentiert werden, man zeigt Persönlichkeit auf dem Web, die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen kann erhöht werden usw… entscheidend ist halt, dass man sich bewusst ist, was man mit dem Blog erreichen will und dementsprechend Ziele definiert.
Ich finde, es sollte auch mal über den Spaßfaktor der Bloggerei geschrieben werden: es ist doch auch einfach schön, sich auszutauschen, ich habe durch Blogs schon viele neue Menschen kennen gelernt, manche haben sich in Aufträgen direkt nieder geschlagen -ehrlich natürlich die wenigsten- aber andere -und davon viele- haben mir wirkliche Verbesserungen für Websitengestaltung ect. geliefert. Und indirekt somit Kosten für eine teure Fremdberatung in diesem Bereich erspart. Vielleicht nicht in Zahlen greifbar und für Marketingexperten somit unsinnig, vom Bauch her aber sinnvoll. Meiner Meinung nach…