
Zur Zeit ist “Privatsphäre” immer wieder ein Schlagwort wenn es um Social Networks geht. Gerade Facebook ist Meister darin neuen Funktionen einzuführen und diese per Default einzuschalten. Das sorgt natürlich immer wieder für viel Wirbel auf welche sich die Medien mit Genuss stürzen. Selbstverständlich hat jeder Bürger das Recht seine Privatsphäre soweit zu öffnen wie er möchte. Doch ganz kontrollieren lässt sich das schon lange nicht mehr, wer was wo über die eigene Person veröffentlicht.
Ivan Büchel von der Organisation “Swiss Cyber Storm” ist sogar davon überzeugt, dass die Privatsphäre, wie wir sie heute kennen, in spätestens 20 Jahren nicht mehr existiert. Das kann durchaus sein, denn vor zwanzig Jahren gab es noch keine Mobiltelefon und Internet. Damals konnte man von Glück reden, wenn die gesuchte Person im Telefonbuch eingetragen war. Informationen fand man höchstens in Bibliotheken…
Herr Büchel ist auch der Ansicht, dass man später es eher merkwürdig findet, wenn es über eine Person oder ein Unternehmen im Internet keine Informationen gibt. Wahrscheinlich haben wir dann das Gefühl, dass diese Person etwas zu verbergen hat, wenn man bei Google und Co. nichts findet.
Ich bin gespannt mit welchen Netzwerken und Technologien ich mich auseinandersetzen muss, wenn unsere Tochter zur Schule geht und ich mich um ihre Privatsphäre, oder was bis dahin noch übrig ist, kümmern muss/darf/möchte.
Gefällt mir:
Gefällt mir Lade...