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Pottering Girls

Pottering Girls

Die Internet Trends überschlagen sich im Moment. Während Planking schon lange vorbei ist und Makankosappo wie auch Vadering schon bald Normalität sind erreicht uns nun ein ganz neuer Trend: #Pottering. Man stellt sich mit einem Besen und optionalen Zauberstab im Flug zur Schau. Hier kann es sehr kreativ zu und her gehen mit normalen Flugszenen, Zauberkämpfen zu Besen, spezielle Besen aber auch Szene eines Quidditch Spiels.


Ab wann ist man süchtig nach Internet? Wie kann man erkennen ob man selber oder jemand aus dem persönlichen Umfeld betroffen ist? Diese und weitere Fragen werden im aktuellen MySignTALK beantwortet.

Sehr spannend ist auch die Aussage, welche Stellenwert die Jugendlichen in den neuen Medien haben. Hier sind die Jungen mal Experte und verdienen es, dass die Erwachsenen mit ihnen auch Augenhöhe kommunizieren. Gepaart mit dem Know-how der Teenies und der Lebenserfahrung der Erwachsenen entsteht der richtige Umgang mit dem Internet!

Die namics hat eine Infografik erschaffen zur Internetnutzung in der Schweiz. Wer mag, kann sich das schöne Stück auch als A1-Plakat bestellen. Informativ und schön. Danke.

Sehr schöner Werbespot von Google über unser aller Wissen im Internet. Eine eindrückliche Story. So sehe ich mir Werbung gerne an!

Der Pfad wie man Online das Vertrauen gewinnen kann

(via)

Präsentiert von GO-Globe.com und gesehen bei Greatwhiteark.com

Per Zufall bin ich heute Morgen im Schweizer Fernsehen über die Sendung Sternstunde Philosophie gestolpert. Der Professor Viktor Mayer-Schönenberger war zu Gast und hat über sein Buch Delete: Die Tugend des Vergessens in digitalen Zeiten gesprochen.

Der Professor des renommierten Oxford Internet Institute erklärt in der Sendung, wie aber auch im Buch, warum wir vor lauter Erinnern das Vergessen verlernt haben und warum das so wichtig wäre. Würden wir uns nämlich an alles erinnern, gäbe es keine spezielle oder besonders schöne Erinnerungen mehr. Leid und Schmerz könnten wir so nie mehr vergessen…

Sternstunde Philosophie vom 22.05.2011

Auch im Internet wäre es wichtig zu vergessen. Im Buch gibt es viele Beispiele von Menschen, welche beispielsweise für eine Straftat verurteilt wurden und die Strafe auch abgesessen haben. Nach verbüsster Strafe haben die Menschen sich erfolgreich wieder in die Gesellschaft integriert, haben eine Familie gegründet und wurden eine wichtige Stütze in den Kommunen. Durch das Internet konnten die alten Verfehlungen aber wieder aufgedeckt werden und die Menschen wurden geächtet und haben Ihren Job verloren… Haben diese Menschen keine zweite Chance verdient? Gerade bei rechtlichen Verfehlungen gibt es im Gesetz eine Ablaufzeit. Irgendwann werden Taten aus dem Strafregister gelöscht, jedoch nicht aus dem Internet…

Was wir im Internet veröffentlichen, können wir bedingt kontrollieren. Aber was ist mit den Daten welche andere über uns im Internet veröffentlichen? Oder von grossen Unternehmen automatisch gesammelt werden?

Übrigens, Google selber hat ein Team, welches sich Gedanken darüber macht, wie man als Benutzer die Daten bei Google wieder löschen kann. Die Vereinigung nennt sich The Data Liberation Front.

Zur Zeit findet in Berlin die re:publica 2011 statt. Es handelt sich dabei um eine Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Unter anderem referierte da auch Lisa Rosa, Zum Thema neue Medien und Schule. Da ich nicht Berlin weile, konnte ich die Diskussion nicht live mitverfolgen, habe aber folgenden Tweet mit einem Zitat von Lisa entdeckt:

Vielleicht wirkt das Zitat ohne dem restlichen Context nur für mich so unverständlich. Einmal mehr soll ein grundlegendes Thema in der Erziehung an die Schule abgeschoben werden… Man nannte mich schon befangen weil meine Frau Lehrerin ist, ich selber nenne das mehr Erfahrung zum Thema und mehr Hintergrundinformationen zum Alltag eines Lehrers.

Ich finde es richtig wenn sich ein Lehrer mit der Materie auseinandersetzt. Das neue Medien im Unterricht zum Einsatz kommen ist bereits jetzt teilweise der Fall. Je nach Schule und Lehrer. Das Thema Medienkompetenz gehört für mich aber zum Gebiet der Erziehung. Eltern sind in der Verantwortung was Ihre Schützlinge im Internet machen. Auch wenn Papa und Mama nun die Verantwortung brav an die Schule abschieben, sollte die Tochter oder der Sohn im Internet Strafhandlungen begehen, sind die Eltern verantwortlich. Auch wenn Sie von dem Medium keine Ahnung haben. Es wäre als das beste, wenn die Eltern sich zum Thema informieren. Dafür gibt es inzwischen mehr als genug Kurse und Lehrgänge. Nur so können sie Ihren Kinder beistehen und richtig begleiten auf dem Weg in die digitale Revolution…

In der gestrigen Online-Ausgabe von CASH wird über eine mögliche neue Internet-Blase diskutiert. Ich persönlich spreche lieber von einer Social Media Blase welche im Anmarsch ist. Wenn Dienste noch quasi in der Beta-Pahse für Millionen gekauft werden, welche kaum einen Nutzen haben, dann können wir nicht mehr soweit von der Blase entfernt sein… In diesem CASH-Artikel gab es aber eine interessante Textpassage im Interview mit dem abtretenden Google Chef Eric Schmidt:

Google-Chef Eric Schmidt hält den Ansturm auf kleinere Internet-Unternehmen wie Facebook für übertrieben. «Da sind klare Anzeichen einer Blase», sagte Schmidt in einem Interview.

Äh ja… Wenn Facebook zu den kleineren Internet-Unternehmen gehört, was ist dann Twitter, Foursquare, MySpace, About.me und Co.? Nur weil man die Mitbewerber verbal klein macht, werden Diese nicht weniger gefährlich…

About.me

Der Dienst About.me ist einige Monate in einer geschlossenen Beta-Version herum gedümpelt und seit wenigen Tagen offen für alle Benutzer. Auch meine Wenigkeit durfte in der Beta-Phase mitmachen, ebenso wie Chris. Es hat gerade einmal vier Tage gedauert bis ein grosser Konzern kam und das Startup aufgekauft hat. Es war AOL! Natürlich wurde über den Kaufpreis stillschweigen vereinbart, aber von früheren Geschäften weiss man, dass AOL gerne mal ein paar Millionen springen lies. Die kurze Verhandlungszeit ist eigentlich ein Anzeichen dafür, dass der Preis genug grosszügig war, so dass sich die Macher relativ schnell einverstanden zeigten. oder aber sie glaubten selber nicht mehr an Ihr Produkt…?

Irgendwie erinnert das vorgehen von AOL an die altbekannte Internet-Blase welche mit einem gewaltigen Knall damals im Jahr 2000 explodiert ist. Steht und dank Social Media die nächste Blase bevor? Werden hier einige Dienste nicht vollkommen überbewertet? Klar, About.me hat in wenigen Tagen rund 400’000 Profile registriert. Aber hätte man den Dienst nicht länger beobachten sollen bevor man einen Grosseinkauf macht?