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Google Glass ist in aller Munde. Einige sind begeistert, einige fürchten sich vor dem endgültigen Verlust der Privatsphäre… Wahrscheinlich sind wir tatsächlich die letzte Generation, welche noch selber über die eigene Privatsphäre entscheiden kann.

Mit der Brille, welche ständigen Zugang zum Internet hat, können deren Benutzer nicht nur hilfreiche oder unterhaltende Informationen abrufen, sondern eben auch Bilder und Videos ins Internet stellen, ohne das der Mensch gegenüber davon Kenntnis hat. Bei einem Smartphone ist eine ähnliche Gefahr da, jedoch ist es für den unbeteiligten besser erkennbar ob er eventuell gerade aufgezeichnet wird.

Die Brillen von Google werden, zumindest in Europa insbesondere Deutschland, einen harten Kampf gegen die Datenschutzbestimmungen führen müssen. Die Netzwerke hingegen freuen sich. Facebook ist schon bereit für Google Glass, Google+ und YouTube sowieso.

Wie immer ist es am Ende eine Frage der Benutzung, bzw. der Benutzer. Man kann neue Technik sinnvoll einsetzen, oder eben auch nicht. Dazu kommt, dass neue Techniken zuvor immer von der Gesellschaft verteufelt bevor sie dann akzeptiert wurden. Das war beim Buch so, bei der Dampflokomotive, beim Fernsehen, beim Mobiltelefon und nun auch bei dem tragbaren Internet.

Facebook bringt uns alle ein bisschen näher zusammen. Wer sich der Tragweite von Facebook aber nicht bewusst ist, der kann dank dem Netzwerk auch mal seinen Job verlieren oder sonstige unangenehme Dinge erleben. Der Dokumentationsfilm “Facebook Sünden” zeigt uns einmal mehr, dass man vor dem Status-Update zuerst das Hirn einschalten sollte.

DOK vom 14.03.2012

Zum Schluss noch dies: Es ist nicht das Geschäftsmodell von Facebook privaten und sehr persönliche Daten vor fremden Personen zu schützen, sondern die Informationen zu teilen!

Cyber-Mobbing

Heute Abend hab ich mir die Sendung “Digitale Gefahren” in der Rundschau im Schweizer Fernsehen angeschaut. Mich hat es interessiert, wie das Schweizer Fernsehen 13 und 14 Jährige zum Thema Facebook interviewt hat. Ich wollte mir eine weitere Meinung einholen neben den Erfahrungen welche ich persönlich in diversen Schulen gemacht habe. Es zeigt in etwa das gleiche Bild.

Die Privatsphäre-Einstellungen sind bekannt!
Auch aus eigener Erfahrung weiss ich, dass die Jugendlichen die Privatsphäre-Einstellungen sehr genau kennen. Die meisten zeigen Ihren Bilder nur den Freunden. Hingegen werden Freundesanfragen sehr rasch angenommen und nicht wenige junge Mädchen haben rasch über 1000 Freunde. Nicht immer ist bekannt wer dahinter steckt…

Hingegen denkt kaum einer der Jugendlichen daran, dass einer der vermeintlichen Freunde Bilder und Statusmitteilungen als Screenshot sichern und selber weiterverbreiten kann. Dann vielleicht nicht mehr im vermeintlich geschlossenen Facebook, sondern in einem Forum wo man sich über Leute und Facebook-Meldungen lustig macht.

Die Privatsphäre-Einstellungen werden völlig überschätzt und nutzen eigentlich gar nichts mehr, wenn man in der Annahme von Freundschaftsanfragen nicht sehr wählerisch bleibt! Gerade auch bei den Schülerinnen und Schüler können vermeintliche Freunde plötzlich zu den ärgsten Feinden werden, weil man jemandem die erste Liebe ausgespannt hat. Nicht selten folgt dann ein Cyber-Mobbing-Krieg!

Cyber-Mobbing und Bullying
Fast jeder Jugendlich wurde schon mal auf dem Pausenplatz gemobbt, beleidigt und ausgelacht. Das fand dann in einem Kreis von 10 Personen statt. Man konnte dem relativ einfach entkommen. Wenn jetzt aber acht Personen ein wahres Feuerwerk an Beleidigungen auf der Pinnwand einer Person starten, können das alle Freunde sehen und die Peiniger bekommen vielleicht noch Rückendeckung weil man es mit den Redelsführer nicht vergeigen will… Es gab schon zu viele Beispiele von Jugendlichen welche sich das Leben nehmen wollte und es teilweise auch geschafft haben, weil innert einem Tag über 3000 Hass-Meldungen mit Drohungen und Beleidigungen eingetroffen sind!

Geschriebene Beschimpfungen führen zu Bussen!
Cyber-Mobbing, Cyber-Bullying, Drohungen und Beleidigungen im Internet sind längst kein Kavaliersdelikt mehr. Mitte Jahr wurden drei Personen  in St. Gallen zu einer Geldbusse zu je CHF 300 verurteilt, müssen die Verfahrenskosten von CHF 1200 tragen und bekommen einen Eintrag im Strafregister und eine Bewährungszeit von zwei Jahren. Und warum, weil man einen Mann mit Namen auf Facebook beleidigt und bedroht hat. Dinge wie “trauriger Seckel” sind nun mal Beleidigungen und “ich bring Dich um”, “ich schlage Dich” oder “ich zünde Dein Haus an” sind Drohungen. Schriftliche Drohungen welche klar nachgewiesen werden können. Hätte man das beim vorbeigehen gesagt, würde es dem Kläger schwer fallen den beweis der Beleidigungen zu erbringen und es würde wohl rasch unter den Teppich gekehrt werden. Weil es aber auch für unbeteiligte auf längere Zeit einsehbar ist, wird es schwerer gewichtet. Eine der Angeklagten zieht das Urteil weiter vor’s Bundesgericht. Sicher nicht wegen dem Geld, sondern wegen dem Eintrag im Strafregister. Denn damit kommt man nur schwer an eine eigene Wohnung, an einen Job bei einer Bank oder an einen Kredit.

Aufklärung ist gefragt!
In den Schulen soll ein zusätzliches Fach Medienkompetenz eingeführt werden. Bei einigen Schulen ist das schon der Fall, andere Lehrerinnen und Lehrer bringen das Thema von sich aus auf den Tisch, meistens weil es bereits einen Vorfall gab. Medienkompetenz soll mit dem Lehrplan 21 ab 2014 fester Bestandteil des Unterrichts sein. Leider wehrt sich im Moment die ehemalige Bauernpartei SVP stark dagegen. An einigen Schulen wird der theoretische Umgang mit den Medien also bereits thematisiert. Der Umgang damit ist aber Privatsache und nicht die Aufgabe der Schulen das zu kontrollieren!

Auch Eltern müssen Medienkompetenz erlangen
Weil Facebook eine private Sache ist, müssen die Eltern die Tätigkeiten Ihrer Kinder überprüfen und nicht die Lehrerinnen und Lehrer. Damit die Eltern das kompetent tun können, müssen Sie die Möglichkeiten und Gefahren der digitalen sozialen Netzwerke kennen! Eltern müssen das Thema Facebook und Co. mit Ihren Kindern thematisieren und das Vertrauen der Jugendlichen gewinnen, so dass diese auch den Eltern gerne Einblick in ihr Facebook-Leben geben. Nur so kann man den Kinder beibringen, dass es wahrscheinlich nicht die beste Idee ist ein Foto mit halb-nackter Pose und einer Waffe im Internet zu veröffentlichen…

Wozu das führen kann, zeigt die Bundes-Kampagne “Geschichten aus dem Internet, die man selber nicht erleben möchte“. Ein vermeintlich harmloses Bild an den Freund kann plötzlich bei der Jobsuche Probleme machen und viele weitere unangenehme Geschichten… Weitere gute Tipps und Tricks gibt es im Medienkompass 1 und Medienkompass 2. Vielleicht kennt Ihr noch weitere gute Links zu aufklärenden Informationen welche den Lehrerinnen, Lehrer und Eltern helfen die nötige Medienkompetenz zu erlangen… Dann teilt diese via Kommentarfunktion unten mit den anderen Leserinnen und Leser.

Es gibt zu viele Leute da draussen, welche beim Umgang mit den neuen Medien total überfordert sind. Mein persönliches Ziel ist es möglichst vielen Leuten zu ersparen ein schmerzhaftes Lehrgeld zu bezahlen. Ich helfe und kläre auf wo ich kann. Das sollten wir alle, welche sich in dem Medium sicher fühlen, tun.

Die Schweizer gehören zu den Heavy Internet  und Social Media Benutzer. Wie schon bekannt ist Facebook das meist genutzte Netzwerk. Twitter scheint in der Schweiz wirklich nur eine kleine Nische zu sein…

Wie die Welt Social Networks nutzt

(via)

Wenn Social Networks wie Facebook, Twitter und Co. Deine Nachbarn wären, dann kannst Du in dieser netten Infografik nachschauen, was deren Eigenschaften sind…

Social Media Networks als Nachbarn

(via)

Die Google+ Benutzer

21. September 2011 — Leave a comment

Google hat heute überraschend die Schleusen geöffnet und beim Verlassen der Beta-Phase auch gleich noch ein paar Neuerungen bei Google+ eingeführt. Es wird höchste Zeit, dass Google mit dem neuen Netzwerk fahrt aufnimmt. Schliesslich wurden bisher viele Benutzer daran gehindert in das neue Netz von Google zu wechseln und Facebook hat inzwischen im Eiltempo die meisten Vorteile bei Google abgekupfert und selber eingeführt.

Im Anschluss seht Ihr eine aktuelle Infografik der Google+ Benutzer vor der heutigen Öffnung. ich bin gespannt ob Google nun die nötige Power aufwenden kann um gegen bestehende Netzwerke anzukommen…

Google+ Infografik

(via)

 

CrowdBooster

Seit etwas mehr als einer Woche hab ich den Webdienst Crowdbooster im Einsatz. Crowdbooster hilft die eigenen Tätigkeiten über die Social Networks aufzuzeigen, zu zählen und zu analysieren. Es können Twitter-Accounts aber auch Facebook Pages in die Analyse aufgenommen werden. Nach spätestens einer Woche bekommt sehr interessante Reports. Neben normalen Informationen wie Followers, bzw. Fans, Tweets, Mentions und Retweets wird auch jeder einzelne Tweet analysiert, wie oft dieser retweetet wurde und wie gross die tatsächliche Zahl von Impressions war. Denn nur weil ich vielleicht an die 1934 Follower habe, bedeutet das noch lange nicht, dass alle meiner Follower den Tweet auch sehen!

Crowdbooster - Tweet

Crowdbooster kann auch analysieren, zu welcher Zeit ich am besten einen Tweet veröffentlicht. Wann meine Follower am aktivsten sind und die Chance am grössten ist um viel Aufmerksamkeit zu erlangen. Je länger der Dienst läuft, desto genauer wird das ganze auch…

Das meiste Feedback auf Beiträge kriegt man immer noch, wenn man persönlich und keine automatischen Posts veröffentlicht. Dann wenn die Follower und Fans empfangsbereit sind und natürlich dann, wenn der Beitrag den Lesern einen Mehrwert gibt. Damit interessante Posts dann veröffentlichen kann, wenn die Leute auch zuhören, da hilft Crowdbooster enorm. Über den Service kann auch gleich Tweets und Posts zeitlich gesteuert veröffentlichen. Hat man ein Facebook Seite mit einem themenähnlichen Twitter-Account, kann man diese auch verknüpfen. Crowdbooster gibt dann unter anderem Tipps, welche Tweets man auch noch auf der Fanpage veröffentlichen sollte…

Crowdbooster ist wirklich sehr interessant. In den nächsten Tagen und Wochen werde ich mit dem Dienst noch ein bisschen spielen. Besonders interessant kann das für Unternehmen sein, welche all Ihr Engagement aufgezeichnet und analysiert haben müssen um der Geschäftsleitung entsprechende Social Media Aktivitäten vorlegen zu können. Sofern man nur drei Accounts analysieren muss, ist Crowdbooster kostenlos. Danach geht es ab 20 US-Dollar pro Monat los

Habt Ihr mit dem Dienst schon Erfahrungen gemacht? Oder was für Tools verwendet Ihr um Eure Aktivitäten auszuwerten? Macht Ihr das überhaupt?

 

The ROI of Social Media

8. September 2011 — Leave a comment

Die schöne Infografik gibt auch ein paar Anhaltspunkte was man in Social Media messen könnte, bzw. sollte…

The ROI of Social Media

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht bei Messungen der Social Media Aktivitäten?

(via)

Stormtroopers Daily

Einige von Euch haben es vielleicht schon mitbekommen. Seit letzter Woche publiziere ich täglich ein Foto mit den Star Wars Stormtrooper Figuren von Hasbro. Gerne teile ich mit Euch wie es dazu kam und wohin die Reise geht…

Angefangen hat alles mit dem Projekt Stormtrooper 365 von Stéfan. Ich hab damals seine Fotos auf Flickr entdeckt und freute mich täglich auf ein neues Bild. Aber wie der Name des Projektes schon sagt, war nach einem Jahr, also 365 Fotos, Schluss. Darauf hin gab es noch ein paar Extra-Bilder und hin und wieder erscheint ein Foto im Projekt-Blog.

Mich hat das ganze aber so fasziniert, dass ich mir gleich ein paar der Stormtrooper von Hasbro bestellt habe. Kaum waren die Figuren im letzten Jahr eingetroffen, gab es für mich aber ganz andere Prioritäten. Letzte Woche bin ich wieder über die Figuren gestolpert und hatte auch gleich ein paar Szenen im Kopf. Ein paar der Bilder habe ich auch schon publiziert und das Feedback war überwältigend! Also habe ich mich entschlossen, von nun an täglich ein neues Bild mit der Truppe zu veröffentlichen. So lang es geht…

Wohin mit den Bilder?
Dann stellte sich die Frage, wo soll ich die gesammelten Bilder publizieren? Flickr war sicher eine gute Möglichkeit, leider kann man daraus die Bilder nicht so leicht (automatisch) mit anderen Netzwerken teilen. Auf Facebook wollte ich mich nicht festlegen, denn da sind die Bilder wie eingeschlossen im Facebook-Universum. Neu gab es ja Google+ mit Picasa. Aber leider ist Picasa noch nicht Google Photo und somit nur sehr schlecht in Google+ integriert. beispielsweise kann man nur ein ganzes Album im neuen Netzwerk teilen und nicht einzelne Photos.

Cyrill hat mich dann darauf aufmerksam gemacht, dass man den Jungs von ein eigenes Tumblr-Blog schenken könnte. ich hab noch kurz an ein WordPress-Blog gedacht, gab dann aber dem Tumblr den Vorzug. Es gibt einfach weniger zu konfigurieren und ich wollte mich mit diesem Projekt gleich mal intensiv mit Tumblr beschäftigen. Ja, und so werden die täglichen Stormtrooper-Fotos nun auf Tumblr veröffentlicht: www.stormtroopers.ch

In der nächsten Zeit werden ich neben guten Ideen für tolle Szenen-Fotos auch etwas an der Qualität der Fotos arbeiten. Denn da geht noch was.

Die Zukunft der Stormtroopers Daily
Meine Idee ist aber, dass auch andere Blogger, Star Wars-Fans, Twitterer und Nerds eigene Fotos veröffentlichen können oder zumindest den Input für neue Szenen mit den Troopers einreichen können, natürlich mit der entsprechenden Würdigung per Link und Nennung. Wie dieser Prozess genau ablaufen kann/soll weiss ich im Moment noch nicht. Vorschläge werden natürlich auch dafür gerne entgegen genommen…

Wo bekomme ich die Stormtrooper?
Damit Ihr aber überhaupt einmal solche Fotos schiessen könnt, braucht Ihr die Figuren. Zum einen gibt es immer wieder ein paar wenige über Amazon. Zum Teil haben aber auch lokale Spielzeug-Händler welche oder einer der vielen Star Wars Online Shops im Internet.

So, und nun bin ich auf Eure Inputs gespannt.

Social Media Manager ist ein Job wie jeder andere… Vielleicht hat man damit Zugriff auf Facebook, Twitter und Co. während der Rest der Mitarbeiter während der Arbeitszeit zu solchen Netzwerken der Zugriff blockiert ist. Aber sonst ist es ein Job. Ein Job mit viel Verantwortung, weil man mit den Kunden direkt kommuniziert. Aber auch sonst bringt es so einiges mit sich. Diese Infografik bringt es relativ gut auf den Punkt, lediglich die Sache mit Skype ist, zumindest bei mir, noch nicht so richtig angekommen…

(via)