Mein teuerstes Loch!

25. Juli 2013 — 5 Comments

Hangsicherung

Keine Frage, bauen am Hang hat seine Vorteile, aber eben auch Nachteile. Während man in den meisten Fällen eine unverbaubare Aussicht haben darf, kämpft man dafür mit Problemen wie fehlende horizontale Flächen für Garten und Sitzplatz, oder der Tatsache, dass ein Hang keinen Platz für das Aushub-Material bietet.

Richtig ärgerlich wird es dann aber, wenn man während dem Bau merken muss, dass eine massive Hangsicherung nun doch nötig ist! Das wird teuer! Richtig teuer...

Natürlich stellt sich die Frage, hätte man das nicht schon vorher feststellen können oder müssen? Nun, jein. Im Nachhinein ist man natürlich schlauer. Will man die grösstmögliche Sicherheit, so müsste man vor dem Kauf der Liegenschaft Probebohrungen machen. Mindestens vier bis sechs Stück für ein Land von 1000 m2. Die Kosten von rund CHF 6000.- und mehr darf man aber nicht scheuen. Eine nicht ganz billige Variante für eine Kaufentscheidung.

Wir hatten das Land schon. Auch schon das Bauprojekt. Die Vorabklärungen hätten wir machen können. Einfach um vielleicht das Budget und den Zeitplan besser in den Griff zu bekommen. Das Problem bliebe aber bestehen und wir hätten die paar tausend Franken nur für die bessere Planung ausgegeben. So dürfen wir nun in den nächsten Wochen das persönlich teuerste Loch aller Zeiten wachsen sehen... Und in den nächsten Jahren bleibt unser Hang ganz sicher stehen!

Renato

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ist ein leidenschaftlicher Blogger, Apple Evangelist, MINI-Fan, Social Media Manager bei MySign AG, Twitterer, Vater und Ehemann.

5 responses to Mein teuerstes Loch!

  1. mhmmm…. klassischer denkfehler?!? wie er auch im IT Bereich permanent gemacht wird.

    wieso planen und vorbereiten wenn mann irgendwie immer alles nachtuedeln kann…… bis das nachtuedeln mehr gekostet hat als das ganze projekt!

    hoffe das war euer letzter holperstein…. seit ja keine firma die locker mal 245%budgetueberzug schluckt – good luck!!

    • Hi Ragl. Jein. Die Kosten wären die selben gewesen. Wie gesagt, nur die Planung hätte etwas besser sein können. Jänu. Kommt schon gut.

  2. Sogar das Löwenbräu in Zürich kämpfte mit Problemen:
    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/LoewenbraeuHochhaus-steht-schief/story/14022335

    Habe noch nie ein Bauprojekt gesehen, dass komplett nach Plan verlaufen ist. Eben genau wie alle IT Projekte :-)

  3. jup, ich drueck die daumen – und sonst machst du ne touristenattraktion draus ;-) Das schiefe Haus von Apfelbog, vertobst es nach dem Honky Tonky Song und ein geiles Logo mit regelmaessigen Besichtigungsfahrten mit einem Isebähnli ;-)

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