6 gute Vorsätze für einen besseren Netzalltag

Das Jahr ist bald wieder zu Ende und die Zeit ist reif um sich Gedanken über neue, gute Vorsätze fürs kommende Jahr zu nehmen. Der PR Blogger Klaus Eck hat sich Gedanken gemacht über die Online-Identität und ist zum Schluss gekommen: Mehr geben, weniger nehmen!

Im Artikel selber hat Klaus dann auch schon mal sechs gute Vorsätze definiert welche ich so unterschreiben kann:

  1. Verabschieden Sie sich etwas vom Egoismus und überprüfen Sie Ihr digitales Dasein. Wie viele nutzwertige Links haben Sie in dieser Woche getwittert oder gebloggt?
  2. Suchen Sie den Dialog und reduzieren Sie Ihre Monologe. Dadurch lassen Sie das WIR an die Stelle des ICH’s treten.
  3. Verzichten Sie möglichst auf kryptische Pseudonyme und agieren Sie unter Ihrem echten Namen authentisch im Netz, damit andere Sie ernst nehmen können.
  4. Seien Sie konstruktiv. Warum greifen Sie – vielleicht sogar emotional – andere Menschen in den Kommentaren oder via Twitter an? Nehmen Sie sich lieber etwas zurück und bedenken Sie die Wirkung Ihrer Worte. Trennen Sie lieber sachliche Kritik von einem persönlichen Angriff.
  5. Bauen Sie Ihr Netzwerk aktiv aus, lassen Sie neue Kontakte zu und Seien Sie nicht zu exklusiv . Es geht hierbei gar nicht um Freundschaften, sondern um Online-Reputation. Deshalb sollten Sie immer auf Ihre Online-Profile verweisen.
  6. Seien Sie einfach sympathisch und gehen Sie mit anderen Netzbewohnern freundlich um, damit diese es Ihnen gleichtun können.

Neben dem MitraBlog veröffentliche auch Beiträge im ApfelBlog, auf Facebook, bei Twitter und im House-Magazine Groovenite.com.

6 FEEDBACKS

  1. Boff sagt:

    “Verzichten Sie möglichst auf kryptische Pseudonyme und agieren Sie unter Ihrem echten Namen authentisch im Netz, damit andere Sie ernst nehmen können.”

    Für Blogger nicht unbedingt falsch, wobei ich selbst einen Nick vorziehe, für das Kommentieren in meinen Augen aber nicht sehr ratsam. Schließlich will nicht jeder im Netz überall erkannt werden, und seine eigene Identität schützen. Dass man nur so ernst genommen wird, kann ich zudem überhaupt nicht unterschreiben.

  2. Dirk sagt:

    Danke für den Beitrag, ich denke, hier sind wirklich einige gute Vorsätze zusammen gefasst worden. Aber Nicknames können in einigen Fällen wirklich auch Sinn machen, um die eigene Privatsphäre zu schützen. Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken, nicht ganz so viele persönliche Daten im Netz frei zu geben und hierbei beachten, wo und wem man diese Daten gibt.

  3. Gute Ideen, die sich ja auch einigermaßen gut umsetzen lassen.
    Warum gute Vorsätze meistens scheitern, habe ich in meinem Blog aus psychologischer Sicht gedeutet. Wenn es Sie interessiert: http://tinyurl.com/7844y8

  4. Markus sagt:

    Ich finde die Punkte allesamt nicht übel.
    1. möchte ich jetzt einfach einmal so stehen lassen, wie er es geschrieben hat. Zu 2. Ja es macht durchaus Sinn, wenn man mehr an andere denkt und nicht so viel an sich selbst. 3. Der Punkt hat Vorteile aber auch Nachteile, denn wenn ich meine Identität preisgebe, dann kann ich ganz schnell auch auf die Nase fliegen. Ich finde man sollte damit etwas vorsichtig sein. 4. ER hat recht. 5. Hier würde mich interessieren, was für ihn exklusiv ist und was nicht. Und zum letzten Punkt habe ich nicht viel zu sagen, außer, nicht jeder Mensch ist sympathisch.
    Ich hoffe ihr haltet euch an die Vorsätze.

  5. Ralph sagt:

    Dies sind doch Regeln, wie sie seid Jahren schon üblich sind. Da wo man mit Menschen kommuniziert, gelten selbstverständlich die Anstandsregeln des normalen Lebens und somit auch für das Internet. Viele denken, dass das Internet die Freiheit pur ist, aber sehr schnell wird man selbst merken, dass es so nicht ist. Ralph

  6. Ralph sagt:

    @Roland Kopp-Wichmann: Danke für den Linkhinweis. Ich werde mir später den Artikel in aller Ruhe lesen. Ralph

LEAVE A COMMENT