Die Werbung ist am Ende!

Oder besser gesagt “The end of advertising as we know it”! So heisst eine aktuelle Studie aus dem Hause IBM. In einer grosse, aufwändigen Studie wollte das IBM Institute for Business Value heraus finden, wohin es in Zukunft mit der Werbung gehen soll, um den neuen, sozialen, mobilen Konsumenten zu folgen. Denn IBM ist überzeugt, damit der neue Konsument mit Werbung erreicht werden kann, muss sich diese aus den ausgetrampelten Pfaden heraus bewegen und neue Wege einschlagen. Weltweit wurden 2400 Konsumenten und 80 Führungskräfte aus der Werbebranche befragt

Bisher ist es immer noch so, dass beispielsweise das Fernsehen noch eine Vormacht auf Werbung besitzt. Wird das in der mobilen Gesellschaft so bleiben? Akzeptieren die Konsumenten unterbrechende Werbung wenn sich diese den neuesten Hollywood-Streifen auf dem Mobiltelefon unterwegs zur Arbeit anschauen? Braucht es in Zukunft überhaupt noch Agenturen zwischen den Medienkonzernen und den Werbenden?

The end of advertising as we know it!

Fest steht, dass der Konsument das der Konsument nicht mehr für dumm verkauft wird. Spätestens mit dem Einzug von Internet, haben sie gelernt sich zu informieren und auszutauschen. Die zukünftigen Käufer werden also generell als mündiger, freier und aktiver gesehen. Sie entscheiden vermehrt selbst, wo und wann sie Werbung konsumieren wollen und haben entsprechend hohe Ansprüche an Werbung. Passende Werbung am richtigen Kanal wird eine der Herausforderungen an die Werbetreibenden.

Passende Werbung am richtigen Kanal? Da melden sich bei mir gleich die Bekanntmachungen, dass auch Plattformen wie XING, Facebook und MySpace mittels Targeting die richtige Werbung an die richtigen Personen bringt. Kann das klappen? Voraussetzung für das Targeting ist ein vollständig ausgefülltes Benutzerprofil in der jeweiligen Plattform. Ist diese Voraussetzung gegeben? Vielleicht entsteht hier auch ein kleiner Hype um die Targeting-Werbung. Wir werden sehen.

Auf jeden Fall hat IBM eine sehr gute Studie veröffentlicht. In einer kleinen Broschüre mit 28 farbigen Seiten kann das Ergebniss der Befragung kostenlos nachgeschlagen werden: The end of advertising as we know it (PDF)

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