Hilfe für hungrige Kinder [Update]
Thursday, March 8th, 2007
Hinweis: Dieser Eintrag wurde von trigami gesponsert.
Man könnte meinen, Hilfs-Organisationen gibt es wie Sand am mehr. Irgendwie ist auch immer ein schaler Beigeschmack dabei wenn man wieder von einer dieser Organisationen liest oder hört. Wieviel von dem Geld kommt wirklich bei den Hilfsbedürftigen an? Wieviel verdienen die Helfer und wie hoch ist der Verwaltungsaufwand?
Bisher haben meine Frau und ich eine Schule in Indien direkt unterstützt. Gut, der Aufwand ist etwas grösser weil wir gleich vor Ort waren. Die Verwandschaft hat auch ein Auge auf die Verwaltung der Schule wenn wir nicht da sein können und so kann ich mit Recht behaupten, dass unsere Hilfe zu 100% ankommt. Es macht aber auch besonders Freude vor Ort zu sein und zu sehen was mit dem Geld gemacht wird: Kinder bekommen dank den Spenden Essen, Kleider und eine Bildung.
Dank Trigami weiss ich jetzt, dass auch eine Hilfsorganisation transparent sein kann. Die noch junge Organisation JAM Schweiz wurde im Jahre 2006 als Ländervertretung von JAM International gegründet, wobei JAM übrigens für “Joint Aid Management” steht. JAM ist eine humanitäre Organisation, die ohne Profit in der Entwicklungs- und Krisenhilfe in Afrika tätig ist. Hilfe und Unterstützung bietet die Organisation in den Bereichen Ernährung, Schule, Brunnenbau, Landwirtschaftsentwicklung, Waisenhäuser, Ausbildungsprogramme, Medizinische Versorgung und Krisenhilfe.
JAM hat ein ausgeklügeltes Ernährungsprogramm erstellt welches in Form des CSB-Breis daher kommt. Der Brei besteht aus Mais, Soja, Zucker und ist angereichert mit Vitaminen und lebenswichtigen Nährstoffen, so dass für eine ausreichende Versorgung der Kinder mit Kohlenhydraten, Eiweiss, Fett, Vitaminen A, D, E, Calcium und Eisen gesorgt ist. Die Herstellung erfolgt in eigens dafür gebauten Fabriken in Afrika.
Jetzt kommt der Clou. Die Kosten für die Ernärung eines Kindes belaufen sich, dank einem kleinen Verwaltungsaufwand von nur gerade 8% und vielen freiwilligen Helfern, auf gerade nur CHF 5.50 pro Monat! Mit nur CHF 66.00 kann ein Kind also ein ganzes Jahr lang ernährt werden.
Damit das ganze Programm jetzt aber auch noch transparent wird, hat Matthias Tobler kurzerhand ein Blog eingerichtet in welchem er über die Erlebnisse und Arbeiten in Afrika, wie aber auch im Büro in der Schweiz berichtet. Denn wie Matthias meint: “JAM Schweiz hat sich Transparenz, Effizient, innovatives Denken und Handeln sowie grosse Nähe zu den Gönnern auf die Fahne geschrieben.” Interessierte und Gönner können den Organisatoren so jederzeit über die Schultern blicken, ohne gleich einen Flug nach Afrika zu buchen.
Ich persönlich finde die Organisation JAM sehr sympatisch. Neben meiner Liebe zu Afrika ist das auch ein Grund weshalb ich den Beitrag in Auftrag von Trigami hier in meinem Blog veröffentliche. Die von Trigami versprochene Besoldung werde ich mit weiteren Fränkli aus meiner Kasse via Paypal an JAM einbezahlen.
“Wenn Du nicht hundert Kindern helfen kannst, dann hilf wenigstens einem.” Mutter Theresa
Update 14. März 2007
Es war eine schmerzhafte Erfahrung welche ich, mit diesem Blog-Beitrag, machen musste. Während DonAlphonso es schon im Kommentar hinterfragte und erste düstere Verbindungen nannte, hagelt es jetzt Beiträge in denen immer neue unglaubliche Geschichten wie Dämonenaustreibungen über den Gründer Peter Pretorius ans Licht kommen.
Lektion gelernt: “Schuster, halt Dich an Deine Leisten!”. In Zukunft kommen nur noch Beiträge aus Themen in denen ich mich wirklich auskenne.
hi renato. danke für deine geniale rezension und deine spende, welche bereits bei uns eingetroffen ist. gruss matthias
Google mal Jesus Alive Ministries und Peter Pretorius. Und dann überleg Dir das nochmal.
Ist das beides das gleiche JAM? Zur bestehenden Abkürzung eine neue Bedeutung erdichtet um vom religiösen Hintergrund abzulenken?
hallo. ich von trigami darauf aufmerksam gemacht worden, dass es eine unsicherheit gibt, ob joint aid management einen religiösen zweck verfolgt. richtig ist, dass joint aid management von einer person mit einem religiösem hintergrund gegründet wurde (wie die meisten anderen hilfswerke auch), jedoch zu 100% falsch, dass unsere spender irgendwelche religiöse aktivitäten finanzieren. auf trigami befindet sich meine ausführliche stellungnahme: http://www.trigami.com/blog/ar.....artet.html
ich hoffe, dies dient zur klärung. sonst gerne nachfragen. gruss matthias
Wenn es eine “schmerzhafte Erfahrung” war, dann geh doch selbst auf die Suche (Recherche) und aktualisiere den Artikel aufgrund der geänderten Sachlage. Das ist doch das Gute an Blogs, wenn durch Kommentare neue Wendungen auftauchen, kann man sie integrieren.
Ich bin gespannt, ob sich das Thema zum JAM-Gate ausweitet… die entsprechenden Trigami-Gegner haben doch darauf nur gewartet.
@Manuel: Ich weiss nicht ob ich mich jetzt auch noch auf die Suche machen muss. Es gibt ja bereits genug Digger die den Schlamm an die Oberfläche gebracht haben. Wenigstens hat der Beitrag für Transparenz in der Welt gesorgt… =)
Hilfe für Südafrika: LekaGape…
Ich nutze mal die aktuelle Diskussion um das Trigami-Blog-Marketing von verschiedenen schweizer Blogs über die zumindest diskussionswürdige Hilfsorganisation JAM, um eine andere Organisation vorzustellen, was ich schon längst gemacht hab…
[...] 2: Die erste Rezension ist bereits online. Danke [...]