Archives For Social Media

Pinterest Pins Pinterest testet aktuell ein neues, feines Design mit grösseren, randlosen Boxen, einem einfacheren Header und einer übersichtlichen Dropdown-Navigation. Mir gefällt was ich sehe…

 

Nur wer selbst mitspielt, lernt das Spiel um Sichtbarkeit und Relevanz aktiv mitzugestalten…
Nein, es reicht eben nicht diese Entwicklung als Aussenstehender zu beobachten. Es reicht nicht, im digitalen Bund der NZZ über Social Media und den Kampf um Aufmerksamkeit zu lesen.

Schöner Artikel von Daniel Jörg zum Thema Social Media Spezialist, PR-Berater und Content Strategie.

Twitter ist eine Geschichte voller Missverständnisse… Zumindest kommt es mir so vor. Tatsächlich scheint Twitter das wohl komplizierteste Social Networks zu sein, insbesondere wenn man versucht es einem Aussenstehenden zu erklären. Was übrigens noch oft vor kommt, weil Twitter nun mal einen Bruchteil an weltweiten Nutzer gegenüber Facebook hat. Aber das folgende Video erklärt in einfachen Worten Twitter, ohne Fachausdrücke und ohne technische Details…

 

So kann Social Media funktionieren, zumindest in Amerika. Das folgende Video von Hootsuite soll zeigen, welches Potential in Social Media verborgen ist. Damit das aber wirklich derart grossartig funktioniere kann, braucht es ein Umfeld, welches mit Social Media selbstverständlich umgeht. Es gibt in der Schweiz schon Kunden welche gute Konditoreien weiter empfehlen. Allerdings noch kaum Konditoreien welche solche Feedback überwachen oder beantworten. Und schon gar nicht gibt es die Schweizer banken, welche pro aktiv Social Media als Akquisitationskanal betrachten…

Wer weiss, vielleicht schaffen wir es in Europa und der Schweiz auch noch auf dieses Niveau. Ich würde es mir wünschen.

Facebook bringt uns alle ein bisschen näher zusammen. Wer sich der Tragweite von Facebook aber nicht bewusst ist, der kann dank dem Netzwerk auch mal seinen Job verlieren oder sonstige unangenehme Dinge erleben. Der Dokumentationsfilm “Facebook Sünden” zeigt uns einmal mehr, dass man vor dem Status-Update zuerst das Hirn einschalten sollte.

DOK vom 14.03.2012

Zum Schluss noch dies: Es ist nicht das Geschäftsmodell von Facebook privaten und sehr persönliche Daten vor fremden Personen zu schützen, sondern die Informationen zu teilen!

InsaRun

Drüben bei meinem Arbeitgeber haben wir uns für unsere Praktikantin Insa eine ganz besondere Abschlussprüfung überlegt. Sie muss in 10 Stunden mit dem MySign-Mini möglichst viele Social Media Experten und Agenturen besuchen in der ganzen Schweiz. Begleitet wird sie von einer Video-Journalistin und muss mit allen besuchten ein kurzes Interview führen und einen Beweis mitbringen… Alle detailierten Bedingungen gibt es hier im Webdenker-Blog der MySign.

Die Frage ist nun, wie viele Besuche schafft sie? Wie viele Strafzettel der Rennleitung wird sie bekommen und welche Fragen hat sie vorbereitet? Mit der richtigen Antwort auf die Frage, wie viele Kilometer legt Insa während dem Tag zurück, könnt ihr noch ein iPod nano und ein Nike+ Set, so wie einem Einkaufsgutschein über CHF 300.-, gesponsert von Universal Sport, gewinnen.

Am Prüfungstag selber könnt ihr die zurückgelegte Strecke am Bildschirm verfolgen, so wie alle Fotos und Tweets zu der Aktion. Das wird ein spannender Mittwoch!

 

Das Video ist witzig gemacht. Leider fehlt es an weiteren Inhalten und einer Plattform für den Dialog.

Update
Wie am Ende des Videos angezeigt, findet der Dialog natürlich im Blog von Rickenbach statt mit dem etwas befremdlichen Namen Dorfgeflüster.ch. Danke für den Hinweis Kuschti.

Cyber-Mobbing

Heute Abend hab ich mir die Sendung “Digitale Gefahren” in der Rundschau im Schweizer Fernsehen angeschaut. Mich hat es interessiert, wie das Schweizer Fernsehen 13 und 14 Jährige zum Thema Facebook interviewt hat. Ich wollte mir eine weitere Meinung einholen neben den Erfahrungen welche ich persönlich in diversen Schulen gemacht habe. Es zeigt in etwa das gleiche Bild.

Die Privatsphäre-Einstellungen sind bekannt!
Auch aus eigener Erfahrung weiss ich, dass die Jugendlichen die Privatsphäre-Einstellungen sehr genau kennen. Die meisten zeigen Ihren Bilder nur den Freunden. Hingegen werden Freundesanfragen sehr rasch angenommen und nicht wenige junge Mädchen haben rasch über 1000 Freunde. Nicht immer ist bekannt wer dahinter steckt…

Hingegen denkt kaum einer der Jugendlichen daran, dass einer der vermeintlichen Freunde Bilder und Statusmitteilungen als Screenshot sichern und selber weiterverbreiten kann. Dann vielleicht nicht mehr im vermeintlich geschlossenen Facebook, sondern in einem Forum wo man sich über Leute und Facebook-Meldungen lustig macht.

Die Privatsphäre-Einstellungen werden völlig überschätzt und nutzen eigentlich gar nichts mehr, wenn man in der Annahme von Freundschaftsanfragen nicht sehr wählerisch bleibt! Gerade auch bei den Schülerinnen und Schüler können vermeintliche Freunde plötzlich zu den ärgsten Feinden werden, weil man jemandem die erste Liebe ausgespannt hat. Nicht selten folgt dann ein Cyber-Mobbing-Krieg!

Cyber-Mobbing und Bullying
Fast jeder Jugendlich wurde schon mal auf dem Pausenplatz gemobbt, beleidigt und ausgelacht. Das fand dann in einem Kreis von 10 Personen statt. Man konnte dem relativ einfach entkommen. Wenn jetzt aber acht Personen ein wahres Feuerwerk an Beleidigungen auf der Pinnwand einer Person starten, können das alle Freunde sehen und die Peiniger bekommen vielleicht noch Rückendeckung weil man es mit den Redelsführer nicht vergeigen will… Es gab schon zu viele Beispiele von Jugendlichen welche sich das Leben nehmen wollte und es teilweise auch geschafft haben, weil innert einem Tag über 3000 Hass-Meldungen mit Drohungen und Beleidigungen eingetroffen sind!

Geschriebene Beschimpfungen führen zu Bussen!
Cyber-Mobbing, Cyber-Bullying, Drohungen und Beleidigungen im Internet sind längst kein Kavaliersdelikt mehr. Mitte Jahr wurden drei Personen  in St. Gallen zu einer Geldbusse zu je CHF 300 verurteilt, müssen die Verfahrenskosten von CHF 1200 tragen und bekommen einen Eintrag im Strafregister und eine Bewährungszeit von zwei Jahren. Und warum, weil man einen Mann mit Namen auf Facebook beleidigt und bedroht hat. Dinge wie “trauriger Seckel” sind nun mal Beleidigungen und “ich bring Dich um”, “ich schlage Dich” oder “ich zünde Dein Haus an” sind Drohungen. Schriftliche Drohungen welche klar nachgewiesen werden können. Hätte man das beim vorbeigehen gesagt, würde es dem Kläger schwer fallen den beweis der Beleidigungen zu erbringen und es würde wohl rasch unter den Teppich gekehrt werden. Weil es aber auch für unbeteiligte auf längere Zeit einsehbar ist, wird es schwerer gewichtet. Eine der Angeklagten zieht das Urteil weiter vor’s Bundesgericht. Sicher nicht wegen dem Geld, sondern wegen dem Eintrag im Strafregister. Denn damit kommt man nur schwer an eine eigene Wohnung, an einen Job bei einer Bank oder an einen Kredit.

Aufklärung ist gefragt!
In den Schulen soll ein zusätzliches Fach Medienkompetenz eingeführt werden. Bei einigen Schulen ist das schon der Fall, andere Lehrerinnen und Lehrer bringen das Thema von sich aus auf den Tisch, meistens weil es bereits einen Vorfall gab. Medienkompetenz soll mit dem Lehrplan 21 ab 2014 fester Bestandteil des Unterrichts sein. Leider wehrt sich im Moment die ehemalige Bauernpartei SVP stark dagegen. An einigen Schulen wird der theoretische Umgang mit den Medien also bereits thematisiert. Der Umgang damit ist aber Privatsache und nicht die Aufgabe der Schulen das zu kontrollieren!

Auch Eltern müssen Medienkompetenz erlangen
Weil Facebook eine private Sache ist, müssen die Eltern die Tätigkeiten Ihrer Kinder überprüfen und nicht die Lehrerinnen und Lehrer. Damit die Eltern das kompetent tun können, müssen Sie die Möglichkeiten und Gefahren der digitalen sozialen Netzwerke kennen! Eltern müssen das Thema Facebook und Co. mit Ihren Kindern thematisieren und das Vertrauen der Jugendlichen gewinnen, so dass diese auch den Eltern gerne Einblick in ihr Facebook-Leben geben. Nur so kann man den Kinder beibringen, dass es wahrscheinlich nicht die beste Idee ist ein Foto mit halb-nackter Pose und einer Waffe im Internet zu veröffentlichen…

Wozu das führen kann, zeigt die Bundes-Kampagne “Geschichten aus dem Internet, die man selber nicht erleben möchte“. Ein vermeintlich harmloses Bild an den Freund kann plötzlich bei der Jobsuche Probleme machen und viele weitere unangenehme Geschichten… Weitere gute Tipps und Tricks gibt es im Medienkompass 1 und Medienkompass 2. Vielleicht kennt Ihr noch weitere gute Links zu aufklärenden Informationen welche den Lehrerinnen, Lehrer und Eltern helfen die nötige Medienkompetenz zu erlangen… Dann teilt diese via Kommentarfunktion unten mit den anderen Leserinnen und Leser.

Es gibt zu viele Leute da draussen, welche beim Umgang mit den neuen Medien total überfordert sind. Mein persönliches Ziel ist es möglichst vielen Leuten zu ersparen ein schmerzhaftes Lehrgeld zu bezahlen. Ich helfe und kläre auf wo ich kann. Das sollten wir alle, welche sich in dem Medium sicher fühlen, tun.

Die Schweizer gehören zu den Heavy Internet  und Social Media Benutzer. Wie schon bekannt ist Facebook das meist genutzte Netzwerk. Twitter scheint in der Schweiz wirklich nur eine kleine Nische zu sein…

Wie die Welt Social Networks nutzt

(via)

Die Google+ Benutzer

21. September 2011 — Leave a comment

Google hat heute überraschend die Schleusen geöffnet und beim Verlassen der Beta-Phase auch gleich noch ein paar Neuerungen bei Google+ eingeführt. Es wird höchste Zeit, dass Google mit dem neuen Netzwerk fahrt aufnimmt. Schliesslich wurden bisher viele Benutzer daran gehindert in das neue Netz von Google zu wechseln und Facebook hat inzwischen im Eiltempo die meisten Vorteile bei Google abgekupfert und selber eingeführt.

Im Anschluss seht Ihr eine aktuelle Infografik der Google+ Benutzer vor der heutigen Öffnung. ich bin gespannt ob Google nun die nötige Power aufwenden kann um gegen bestehende Netzwerke anzukommen…

Google+ Infografik

(via)