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Ja, es ist ein Buzzword. Nein, es geht nicht um eine neue Art von Selbstverteidigung und auch nicht um einen neuen Internet-Trend. Aber es ist ein Zungenbrecher an dem schon so mancher Berater in den Küchenhäuser gescheitert ist: Teppanyaki.

Dabei handelt es sich quasi um einen Tischgrill auf einer Stahlplatte und kommt aus Japan. Diese Art Grill sieht man nun immer mehr in den Schweizer Haushalten, denn es ist der perfekte Indoor-Grill. Und wer das Teppanyaki nicht im Dauereinsatz hat, der kann seinen Induktionsherd auch mit einer entsprechenden Platte zum Teilzeit-Teppanyaki umfunktionieren.

Interessant in dem Zusammenhang sind übrigens auch gleich die Tischlüftungen. Wer sich an riesigen Abzugshauben über den schönen Kochinseln stört, der sollte sich das hier mal genauer anschauen. Zum einen gibt es die ausfahrbaren Hub Tischlüftungen wie beispielsweise von White House, welche allerdings ein bisschen Geld kosten, aber auch sehr viel Stauraum in der Kochinsel verbrauchen.

Eine interessante Lösung gibt es von BORA. Hier wird die Abluft nach unten gesaugt und die Bauweise ist vergleichsweise sehr kompakt.

Wer BORA live gesehen hat weiss, es funktioniert tatsächlich. Allerdings muss man beachten, dass bei Töpfen am besten der Deckel mit einem unterlegten Löffel auf den Topf gesetzt wird, mit der Öffnung zu BORA Tischlüfter. Wer hohe Töpfe verwendet ohne Deckel, muss damit rechnen, dass ein Grossteil des (meistens) Wasserdampf nicht runter gesaugt werden kann. Und noch was, sollte Wasser oder Milch überlaufen, so hat das BORA System zwei Wassernasen, welche gut ein oder zwei Deziliter Flüssigkeit auffangen können. Wer mehr Flüssigkeit in das System schüttet, riskiert einen Schaden.

Ob Abzugshaube an der Decke, heruntergesetzt, mit Lift oder eine Tischlüftung ist am Ende eine Geschmacksache. Alle Systeme haben Vor- und Nachteile. Bei uns wird die Entscheidung nächste Woche gefällt. Ob BORA oder Abzug an der Decke… Im Moment ist es noch ausgewogen. Was gefällt dir am besten?

 

Während dem Hausbau gibt es bekanntlich zwei Phasen: Zuerst kommt das Wunschkonzert, welche dank so tollen Fotos aus Zeitschriften und auf Pinterest eher üppig ausfällt. Danach folgt das Streichkonzert, denn dann müssen alle Ausgaben dem Budget anpasst werden. Aber es gibt auch gute Ideen aus dem Alltag, welche dann beispielsweise pragmatischen Lösungen wiederum weichen müssen. Hier ein Beispiel:

Es war schon immer unser Wunsch einen Ankleideraum zu haben. Damit dieser optimal genutzt werden kann, haben wir uns auch Gedanken über den Ablauf im Alltag gemacht. Normalerweise stehen meine Frau und ich zu unterschiedlichen Zeiten auf, wobei man versucht den Partner nicht im Schlaf zu stören. Danach geht man ins Bad und kleidet sich dann. Alles, ausserhalb des Schlafzimmers. Darum hatten wir zuerst folgende Idee:

Ankleiderzimmer

 

Wie man bei meiner iPad-Skizze erkennen kann, kann man über den Ankleideraum das Schlafzimmer und das Bad erreichen. Stehe ich beispielsweise am Morgen auf, so kann ich die Schlafzimmertüre hinter mir schliessen, ins Bad gehen und als letzten Schritt mich ankleiden bevor ich das restliche Haus betrete. Eigentlich ein ganz guter Plan, bloss wenn man in der Fläche beschränkt ist, dann klappt das mit dem Ankleideraum so nicht, denn die drei Türen nehmen sehr viel Platz für die offenen Kleiderablagen weg. Hier mussten wir dann auf diese Lösung leider verzichten weil wir sonst zuviel Platz für Türen brauchen und zudem unsere Tochter auch immer durch den Ankleideraum ins Bad gehen müsste.

Solche oder ähnliche Situationen gibt es zu Dutzenden während der Planung und während dem Bau selber.

Achtung. Fertig. Los!

3. April 2013 — 2 Comments

Baugrube Niedergösgen

Endlich! Anfangs Woche konnte der physikalische Bau von unserem Traumhaus beginnen, bzw. die erste Etappe beim Aushub. Parallel sind wir noch an der Definition der Innenausstattungen. Beim einholen der Offerten für Elektriker hat mich allerdings fast der Schlag getroffen. Nicht weniger als neun Elektriker haben wir angeschrieben welche wir berücksichtigen wollten. Natürlich aus der Region. Von den neun Unternehmen haben uns fünf eine Absage geschickt, weil man keine Zeit habe Offerten zu schreiben. Ähnlich sieht es in der ganzen Baubranche aus.

Bisher haben wir, so glaube ich, gute und verlässliche Partner gefunden. Während der Planung mussten wir den Architekten wechseln, aber jetzt scheint alles gut voran zu gehen und die Kommunikation stimmt auch. Ab sofort kommt eine spannende, hektische, geile, nervenaufreibende Zeit auf mich zu. Ich freue mich!

Seit ein paar Tagen nun, ist unser Bauvorhaben öffentlich ausgeschrieben. Dazu gehört, dass die Gemeinden das Projekt auf der Website und den örtlichen Zeitungen bekannt geben. Wer sich dafür interessiert, kann die eingereichten Dokumente, Pläne, etc. bei der Gemeinde einsehen und in einem definierten Zeitrahmen eventuelle Einsprachen eingeben.

Was mir bis dahin nicht klar war, diese öffentliche Ausschreibung wird natürlich von Firmen aus der Baubranche genutzt um auf die eigenen Dienstleistungen hinzuweisen. Denn in der Ausschreibung ist ja die Adresse des Bauherren. Nur wenige Tage nach der Ausschreibung hagelte es an Briefen, Broschüren und Prospekten.

In den insgesamt rund 64 Zuschriften waren zwanzig Briefe an einen Reno Mitra adressiert. Das machte mich stutzig, denn in der Ausschreibung war nur von R. Mitra zu lesen. Da liegt der Verdacht nahe, dass es Firmen gibt, die solche Adressen ausspähen und die Werbebriefe für die Baufirmen auch noch versenden, denn die Briefe kamen immer in grösseren Mengen und es ist eher unwahrscheinlich, dass Baufirmen die Zeit damit verbringen sofort Werbepost zu versenden und dazu noch fünf bis sieben Firmen zeitgleich…

Die Tatsache, dass man sich nicht die Mühe macht, die Basis-Informationen über einen potentiellen Kunden einzuholen macht mich traurig. Kommt dazu, dass Dienstleistungen und Materialien angeboten werden, welche bei unserem Bau absolut irrrelevant sind! Mit ein klein bisschen mehr Mühe hätte man das entdeckt. Das Vertrauen in die Firmen sinkt rapide und werden ziemlich sicher nicht berücksichtigt. Was wenn man auch so baut, wie man sich über einen Bau und den Kunden informiert?

Es gibt aber auch Firmen, die machen das besser und haben sich mit dem Bau auseinandergesetzt. Die schicken auch keine 0815-Broschüre, sondern rufen an und man bespricht, ob die Arbeiten schon vergeben sind, wird auf Details im Bau angesprochen und man diskutiert mögliche Arbeiten und Umsetzungen.

Hallo zukünftige Nachbarn.

10. November 2012 — 1 Comment

So. Die Bauprofile sind ausgesteckt und die Pläne, nach einer langen Extrarunde, von der örtlichen Baukommission abgenommen. Damit die zukünftigen Nachbarn aber nicht aus der Zeitung erfahren müssen, wer hier bald ein mal ein Loch gräbt, Lärm veranstaltet und dann gegen Ende 2013 wohnt, sind wir in die Offensive gegangen. In einem sechsseitigen Dokument haben wir das Bauprojekt, wie auch uns selber, die zukünftigen Bewohner, vorgestellt. Das Dokument haben wir dann in die Briefkästen der Nachbarn gelegt. So dürfen die Anwohner aus erster Hand erfahren, was hier in nächster Zeit entsteht.

Natürlich waren darin auch unsere Koordinaten, falls jemand eine Frage zu dem Projekt hat. Bis heute hat sich niemand gemeldet. Entweder sind alle einverstanden und glücklich, machen die Faust im Sack oder es gibt demnächst Einsprachen bei der Baukommission. Für uns heisst es nun einfach abwarten und Tee trinken.

 

Bauland

Bei der Suche nach dem Bauland muss man diverse Faktoren berücksichtigen, bzw. je nach Wunsch…

  • In welcher Gemeinde ist das Land (Steuern)
  • Welche Infrastruktur hat die Gemeinde zu bieten?
  • Welchen Stand hat das Grundwasser?
  • Sind Altlasten oder spezielle Erdschichten im Boden zu vermuten?
  • Muss man damit rechnen, dass das Stück Land an Wert verliert in nächster Zeit?
  • Können angrenzend an das Land Bauten errichtet werden, welche ungünstig für mich werden könnten?

Eine weitere wichtige Frage wäre auch noch: Soll das neue Haus in der Ebene oder am Hang gebaut werden? Eine nicht unwichtige Frage. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Wenn man in flachem Gelände baut, muss man, je nach Lage, damit rechnen, dass man rund herum “zugebaut” wird. Die Aussicht wäre somit beeinträchtigt. Wenn man in einer Hanglage baut ist einem die Aussicht so gut wie garantiert. Je nach Ort kann man auch damit rechnen, dass das Land an Wert gewinnen wird.

Die Hanglage hat aber auch Nachteile… Das Bauen ist wesentlich komplizierter. Baumaterial kann kaum gelagert werden, Bauschutt muss immer abtransportiert werden und der Hang muss während dem Bau speziell abgesichert werden. Weil man tief in den Hang baut, muss man mit viel Stahlbeton bauen. Leider gehört das jeweils zum teuersten Teil beim bauen… Ein Haus im Hang kostet im Schnitt 40’000 bis 100’000 Schweizer Franken mehr als das selbe Haus in der Ebene.

Jeder muss sich selber die Vor- und Nachteile anschauen und gegenüber stellen… Die einen möchten Kosteneffizienter bauen, andere möchten die Aussicht geniessen… Zu welchen gehörst Du?

Das perfekte Stück Land

5. August 2011 — 1 Comment

Ist einmal die Finanzierung in der Theorie geklärt und man ein “Go” der Bank erhält, dann kommt die grosse Arbeit: Das perfekte Stück Land finden!

Wir würden sehr gerne ein Generationen-Haus bauen in dem die Schwiegermutter gleich nebenan in einem seperaten Haus wohnen könnte. Dafür braucht man etwas mehr Land als die üblichen 500 bis 600 m2 Land. Weiter muss berücksichtigt werden, dass man auch noch im hohen Alter relativ mobil sein möchte. Will heissen, kein Grundstück irgendwo auf einem Hügel bei dem man quasi nur mit einem SUV hoch kommt und im Winter ein Schneemobil braucht. Die Lage des Grundstücks sollte relativ zentral liegen, gut an den öffentlichen Verkehr angeschlossen, aber dennoch ruhig und sonnig sein. Irgendwo zwischen Olten und Aarau oder zumindest in der Nähe davon…

Sucht man die Immobile-Datenbanken im Internet ab, stösst man rasch an die Grenzen. Meistens sind es zu kleine Parzellen, oder auf den Parzellen gibt es bereits Gestaltungspläne, welche wiederum nicht in unsere Vorstellungen passen. Viele Grundstücke sind auf Hügeln oder dann direkt an der Hauptstrasse… Es gibt wirklich viele Punkte auf welche man achten muss, bzw. sollte. Einige Grundstücke haben hohes Grundwasser, was den Bau sofort teuerer macht. Oder auf der Nachbars-Parzelle darf ein Wohnblock gebaut werden welcher in Zukunft die Sonneneinstrahlung auf den eigenen Garten stark vermindert…

Übrigens, die schönsten und besten Parzellen sind immer die, welche gar nicht im Internet ausgeschrieben werden. Es lohnt sich ein gutes Netzwerk in den Dörfer zu haben in denen man bauen möchte. Inzwischen haben wir auch gute Unterstützung von Gemeindepräsidenten und Architekten erhalten, welche uns jeweils die eine oder andere Adresse zustecken.

Es lohnt sich wirklich etwas länger nach dem “perfekten” Stück Land zu suchen. Schliesslich ist das Ziel, dass man dort dann die nächsten 40 Jahre wohnt. Klar, man wird wohl kaum das absolut perfekte Stück Land finden. Natürlich muss man Kompromisse eingehen. Aber wenn man schon einige Unschönheiten vorher abklären kann, dann sollte man zumindest das tun. Später werden noch genügen Probleme auf einem zukommen…

Bildquelle: Finanzmonitor.com

Bildquelle: Finanzmonitor.com

Zur Zeit bewohnen wir unsere Eigentumswohnung und wollen, wie bereits angekündigt, demnächst ein Haus bauen. Für Beides stellt sich für uns einmal mehr die Frage, welche Art von Hypothek möchten wir… Das spezielle ist, unsere bestehende Hypothek läuft Ende Mai aus und muss verlängert werden. Natürlich macht man sich schon Gedanken für die Zukunft mit dem Haus. Sollten wir bei der Hausbank bleiben, ist alles kein Problem, dann kann die Hypothek einfach von einem Objekt auf das andere übertragen werden.

Bleibt also die grundsätzliche Frage: Festhypothek, variable Hypothek oder LIBOR*-Hypothek?

Wie man in der Grafik oben sehen kann, hat der Finanzmonitor.com einen Rückblick auf die Zinsentwicklungen der letzten 11 Jahre gemacht. Es wird ersichtlich was ich vermutet habe. Obwohl das jüngste Hypotheken-Modell, die LIBOR-Hypothek, als eher spekulativ gilt, so ist es die Hypothek mit dem mit Abstand günstigstem Zins. Ja, Mitte 2007 bis Mitte 2008 war die LIBOR-Hypothek auch mal etwas teurer als eine Fixhypothek. Aber ich habe folgende Vorstellung: Im Moment liegt die LIBOR-Hypothek bei ca. 1,1 bis maximal 1,5% inklusive Marge. Wenn man nun eine solche Hypothek abschliesst und trotzdem Monat für Monat das Geld für 3% (durchschnittlicher Zinssatz für eine Festhypothek) auf die Seite legt, dann kann man zwar Geld gegenüber der Bank sparen, hat aber trotzdem noch ein Sicherheitspolster falls der Zins steigt! Mit der Zeit kann man das Polster etwas verringern und die Hypothek damit abbezahlen beispielsweise. Mit diesem Vorgehen sollte man eigentlich fast genau gleich gut schlafen können wie mit einer Festhypothek. Zudem hat ma immer die Möglichkeit eine LIBOR-Hypothek umzuwandeln in eine Festhypothek, sollte man diesem Modell nicht mehr vertrauen. Ob und wie eine solche Umwandlung möglich ist, muss man aber zuerst mit der Hausbank abklären bevor man eine LIBOR-Hypothek anschliesst.

Übrigens, gleicher Meinung ist auch der ktipp und das Vermögenszentrum. Der Finanzmonitor rechnet dafür aus, dass man in den letzten Jahren zehntausende von Schweizer Franken mit einer LIBOR-Hypothek sparen konnte. Also im Moment ist LIBOR mein Favorit…

P.S.: Wer gerne die Hypothekenzinsen der Schweizer Anbieter vergleichen möchte und das über Comparis machen will muss das kleingedruckte zuerst sehr gut lesen bevor man etwas ausfüllt. Comparis verlangt hier nämlich, im Gegensatz zum Vergleich von Krankenkassen, eine Gebühr von CHF 290.-! Ansonsten gibt es bei Banken-Test eine statische Übersicht. Aber letztendlich ist die Hypothek eine Verhandlungssache zwischen Euch und der Bank!

P.P.S.: *LIBOR = London Interbank Offered Rate: der Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander kurzfristig Geld leihen.

Ein ganz neues Projekt tut sich da auf bei Mitras. In naher Zeit wollen wir uns ein eigenes Haus bauen (lassen). Ein Projekt, das ich gerne hier verbloggen werde, denn ich sehe hier ähnliche Nutzen und Chancen wie damals als ich von Windows auf Mac umgestiegen bin. Zum einen können andere von meinen Überlegungen vielleicht profitieren oder es besser machen. Zum anderen kommen sicher aus der Community noch viele nützliche Inputs zurück. Erste Hinweise gab es schon, als ganz unschuldig folgende Frage auf Twitter gestellt habe:

Doch Twitter ist grundsätzlich nicht geeignet für so grosse Diskussionen. Und weil ich alleine schon zu dem Thema viel zu sagen habe, wir nun eben das ganze Projekt verbloggt. Ausnahmsweise nicht in einem eigenen Blog. Oder noch nicht… Mal schauen wohin sich das ganze bewegt…

Aktuell haben wir grundsätzlich grünes Licht von der Hausbank und schon einige Gespräche mit Architekten und Landbesitzer gehabt. Das perfekte Stück Land im Raum Olten-Aarau fehlt aber noch. Es gibt viele Grundstücke welche von uns das Prädikat “Ok” erhalten haben. Aber wenn man schon knapp eine Million Schweizer Franken verbauen will, dann sollte es mehr als nur “Ok” sein… So, und demnächst geht es weiter mit Themen rund um das Projekt Hausbau!