Warum WIRED? Warum?

6. April 2015 — 2 Comments

WIRED

Ich mag das Magazin WIRED. Egal ob aus England, Amerika oder Deutschland. Besonders dem deutschen Magazin habe ich einen guten Start gewünscht und hin und wieder gönne ich mir ein Magazin am Kiosk, sogar das allererste Heft hab ich mir geholt, auch wenn ich das mit der Offline-Bedienung nicht ganz begriffen habe...

Heute ist mir eine Anzeige über den Weg gelaufen. Ein Jahres Abo von WIRED Deutschland zum Preis von 45 Euro inklusive Google Chromecast. Nett, dacht ich so bei mir. Eigentlich könnte ich mir doch so eine Abonnement gönnen. Gibt ja schliesslich immer wieder gut Impulse für mich. Und so für 50 Franken, auch ohne Chromecast eine gute Sache. Denkste... In der Schweiz gibt es das WIRED Abo für 89 Stutz! Ohne Geschenkli und so. Die einzige Lösung wäre, dass ich mit die WIRED App lade und auf dem iPad anschaue. Zwar interaktiv, jedoch mit den links-recht und oben-unten hin und her hab ich immer das Gefühl, dass ich irgendwas in der elektronischen Ausgabe verpasse. So ein echtes Heftli wär halt schon noch nett. Aber nicht zum doppelten Preis... Dann bleibt es halt beim RSS-Feed der Website. Muss reichen vorerst.

Boss vs. Leader

Ich bin lieber ein Team Leader als ein Boss!

Nein, es geht nicht um meinen persönlichen Arbeitsplatz. Aber um die vielen Arbeitsplätze welche verändert und revolutioniert wurden. In den nächsten Jahren wird sich einiges ändern in der Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Es gibt bereits einige Arbeitgeber welche die Zeichen der Zeit gesehen, verstanden und sogar umgesetzt haben. Einige von Ihnen gelten als Vorzeige-Beispiel und dennoch tun sich die Mitbewerber schwer sich anzupassen.

Das Ego bei den Manager muss weg, Bullshit-Jobs abgeschafft und Mitarbeiter dürfen nicht als Ressource gesehen werden. Ein guter Grund Human Ressource (HR) umzubenennen... Bei ARTE hat man dazu eine wunderbare Dokumentation veröffentlicht. Vielleicht ein Ansporn an die Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen an einer besseren Zukunft zu arbeiten.

LEGO Architecture Studio

Ich hab mich da kürzlich für das LEGO Architecture Studio interessiert. Nicht unbedingt weil ich Architekt werden will, sondern weil ich es ein spannendes Set von LEGO-Steinen finde um ein bisschen kreativ zu sein. Also mal kurz danach gegoogelt, Reviews gelesen und dann nach einem passenden Anbieter gesucht. Und dabei gar nicht schlecht gestaunt! Ein und das selbe Set gibt es in der Schweiz in der Preisspanne von CHF 155.- bis CHF 294.40! Beinahe das Doppelte kann man für gleich viele LEGO-Steine ausgeben... Also entweder wollen sich die Einen unglaublich bereichern, oder die Anderen habe einfach viel besser eingekauft.

Am Ende war für mich aber noch das Vertrauen in den Online-Shop, die Lieferfristen und Lieferbedingungen massgebend. Nicht ganz der Günstigste, aber der Schnellste und sogar mit kostenloser Lieferung.

PeblTree

Es bewegt sich wieder was im Social-Media-Kuchen. Ein Hamburger Start-Up hat mir ein kleines Paket zugeschickt. Mit nichts als einem kleinen Kärtchen, einer URL und einer Brille mit roten Gläser. Eine kleine Schnitzeljagt. Gibt man die auf der Brille aufgetragene URL im Browser ein, kommt eine Seite auf der man praktisch nur rot sieht. Erst mit der Brille wird die Botschaft klar.

Alleine schon die Box und die Idee die Leute mit diesem kleinen Quiz auf eine neue App aufmerksam zu machen, hat einen Blog-Beitrag verdient. Eine gelungene Aktion, wie ich meine. Aber was ist nun genau hinter PeblTree? Die App greift auf dein Facebook Profil und analysiert es. Anhand der Informationen wie von welchen Seiten ist man Fan, welche Musik hört man, welche Bücher hat man gelesen, welche Freunde hat man etc. werden Menschen gesucht, die ähnliche Vorlieben und Interessen haben wie du. Die werden dann angezeigt, diejenigen welche in der Nähe sind zuerst und dann geht es immer weiter weg...

PeblTree

PeblTree selber um schreibt die App mit den folgenden vier Punkten:

  • DISCOVER - Entdecke neue Leute & alte Bekannte in deiner Nähe oder jeder belieben Stadt
  • RELEVANT - Durch das Discovery System werden dir nur relevante Leute gezeigt
  • LABELS - Smart Labels zeigen auf einen Blick was euch verbindet
  • CONNECT - Knüpfe neue Kontakte und bleibe mit ihnen in Verbindung

PebTree kann also helfen Menschen zu finden, zu denen man einen Draht hat. Rasch kann man sich über Musik austauschen oder sehen, wer sonst noch oft in der Lieblings-Bar ist. Auch wenn man mal alleine in einer fremden Stadt ist, ist PeblTree eine Möglichkeit neue Menschen kennenzulernen mit denen man etwas gemeinsam hat. Das erleichtert oft den Einstieg in ein Gespräch, bzw. die Kontaktaufnahme. Ich persönlich finde es aber ein bisschen schade, wenn man sich nur noch mit menschen umgibt mit der gleichen Meinung. Meine persönliche Meinung dazu ist, dass man so rasch in einer abgeschotteten Welt lebt, in der alle die gleichen Vorlieben und Meinungen zu gewissen Themen haben. Neue Erkenntnisse und Inputs welche die eigenen Vorlieben auch mal in Frage stellen bleiben so aussen vor.

Grundsätzlich ist aber PeblTree eine gute Möglichkeit neue Menschen über den digitalen Weg kennenzulernen. Networking und vielleicht sogar Dating auf eine ungezwungene Art und Weise... Was haltet ihr von PeblTree?

Endlich ist er da, der Facebook Call-to-Action Button. Einmal eingerichtet, kann man die Besucher der eigenen Facebook Seite auf weitere Inhalte und Services hinweisen. Der Button kann für folgende Aktionen angepasst werden:

  • Book now - für Tickets, Services und mehr
  • Contacs us - für Kontaktmöglichkeiten wie Formular
  • Use App - Die eigene App promoten
  • Play Game - auf eigene Spiele hinweisen
  • Shop Now - in den Online-Shop leiten
  • Sign up - Zum Newsletter bringen
  • Watch Video - Ein Video zugänglich machen

Das ganz ist ganz einfach, eventuell aber erst für Facebook Accounts mit englischer Sprache verfügbar. Wird aber Stück für Stück ausgerollt.

Der Erfolg des Call-to-Action Buttons ist aber berechtigterweise in Frage gestellt. Wer besucht schon regelmässig eine Facebook Seite? Meistens konsumiert man den Inhalt in Stream. Aber ich hab es mal eingerichtet um den allfälligen Erfolg, oder Misserfolg, erfahren zu können.

Ello. Praystation

Ello war damals als die Alternative zu Facebook gefeiert. Und auch heute kann Ello noch mit dem Versprechen trumpfen, dass man werbefrei bleiben will und keine Benutzerdaten sammelt oder gar verkauft. Da Ello immer noch kostenlos ist, fragt man sich schon, wie das ganze wirklich finanziert wird, oder wie lange Ello noch kostenlos bleibt. Zumindest gibt sich Ello sehr transparent, gerade auch über die Entwicklung von Ello. Eine offene Feature-List zeigt woran man arbeitet.

Endlich, endlich soll eine App für Ello in den App Stores aufschlagen. Etwas was ich mir schon länger gewünscht habe, denn wenn auch Ello sehr freundlich auf dem Smartphone daher kommt, hat man immer das Gefühl etwas zu verpassen. Seien es Beiträge, Erwähnungen oder Funktionen. Das wird sich hoffentlich mit der App ändern und vielleicht hilft die App auch die Massen etwas schneller zu Ello zu befördern. Denn wenn eine kritische Masse von Freunden und Bekannten auf einem neuen Social network nicht erreicht wird, so bleibt es eine Geisterstadt.

Und bis die App und die Massen bei Ello eintreffen, kann man sich schon mal ein super cooles T-Shirt bestellen. Oder mein Profil besuchen.

#HashtagMyAss

8. September 2014 — Leave a comment

Hashtags sind Fluch und Segen zugleich. Eigentlich hatten die Hashtags einen guten Ursprung, nämlich Links und Content mit relevanten Schlagwörtern anzureichern. Durch solche Querverweise gelangt man zu thematisch ähnlichen Inhalten aus dem World Wide Web. Leider gibt es aber auch Hashtag-Spamer welche irrelevanten Content mit den beliebtesten Hashtags vollmüllen, nur um ein bisschen unqualitativen Traffic zu bekommen.

Darüber gibt es nun auch einen Song von Etienne de Crecy mit dem treffenden Titel "Hashtag my Ass". Ein offizielles Video gibt es nicht, dass kann man sich aber mit den eigene Instagram-Bilder generieren lassen auf der Website hashtagmyass.com. Mein Video sieht so aus:

Ich geh zum Fernsehen.

1. September 2014 — 9 Comments

Publizistische Leitlinien SRF

Mich persönlich reizen berufliche Herausforderungen sehr. So sehr, dass ich nun nach vier Jahren einen guten Job bei der Agentur MySign an den Nagel hänge um als Senior Community Manager beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) anzufangen.

Seit nun etwas mehr als vier Jahre bin ich bei der Agentur MySign in Olten als Social Media Experte, Online Marketing Manager und Teamleiter von Marketing & Kommunikation tätig. Als Mitglieder des Leitungsteam konnte ich die MySign mitgestalten und mich voll einbringen, was für mich eine sehr spannende und lehrreiche Zeit war. Nun aber ist es an der Zeit eine neue Herausforderung anzunehmen und die hat sich mir in Form einer neuen, bisher nicht da gewesenen Stelle als Senior Community Manager beim SRF anerboten.

Senior Community Manager beim SRF.

Allzuviel kann ich über die neue Stelle noch nicht sagen, ausser das ich wiederum eine Teamleiter-Funktion wahrnehmen werde, ich sehr nahe an der SRF-Community arbeite und mich voll und ganz in meinem Lieblingsgebiet, dem Monitoring, austoben kann. Meine Kündigung bei der MySign kam für die meisten Mitmenschen überraschend. Denn grundsätzlich spricht nichts gegen die MySign. Im Gegenteil. Für mich ist es toller Arbeitgeber in der Region mit spannenden Kunden und der Möglichkeit vieles mitzubestimmen und zu bewegen. Zudem hat es viele tolle Menschen und Talente wie Reto, David, Michel, Chris, Insa, Sabina und viele mehr, mit welchen ich mich gerne ausgetauscht habe und wir uns gegenseitig inspiriert haben.

Wer aber mein CV kennt, der weiss, dass ich immer auf der Suche nach Herausforderungen war und dabei hin und wieder auch mal die bequeme Komfortzone verlassen habe. Für mich muss der Arbeitgeber ein Unternehmen sein, mit welchem ich mich identifizieren kann, bei dem man auch was von unten herauf bewegen kann (hierarchisch gesehen). Die Möglichkeit jetzt beim SRF eine neue Stelle zu beginnen, auf der grünen Wiese anzufangen und vielleicht einen neuen Schwung in das Medien-Unternehmen zu bringen, dieser Herausforderung konnte ich nicht widerstehen... Auch wenn ich einen längeren Arbeitsweg habe und die Arbeitszeiten etwas aussergewöhnlicher werden, aber Community Management war noch nie ein 9-to-5-Job. Ganz speziell freue ich mich über ein neues Netzwerk von Wissensträger, welche bereits beim SRF tätig sind, oder ebenfalls demnächst einen neuen Job antreten werden.

Noch bin ich bis Ende Oktober 2014 bei der MySign, abgesehen von Ferien mit der Familie, und werde dort meine Projekte soweit möglich zu Ende bringen oder an die Projektleiter delegieren und meinen Teamleiter-Posten dem Chris Beyeler übergeben. Ich freue mich, dass die MySign und das Marketing & Kommunikation Team mit Chris frischen Wind und neue Ideen bekommt.

Die Blogs bleiben.

Vorerst bleibt in Sachen Blogs alles beim Alten. Mein ApfelBlog.ch wird weitergeführt wie bisher, ebenso das MINIBlog.ch. Das waren und werden auch in Zukunft private Aktivitäten sein, welche in keinem Zusammenhang mit meinem Job stehen.

Danke.

Herzlichen Dank an die MySign für die tollen, spannenden und lehrreichen Jahre, danke an SRF für die tolle Herausforderung und vielen lieben Dank an alle Menschen welche immer an mich geglaubt haben und den bisherigen Weg mit mir gegangen sind und mich hoffentlich noch lange begleiten werden. Wir sehen uns!

Wenn ich Vorträge zum Thema Blogging gebe, dann kommt früher oder später folgender Satz: "Mut zur Lücke". Dabei geht es nicht darum, dass man bewusst wichtige Dinge auslassen soll um einen kürzeren Beitrag zu bekommen, sondern um die Leser etwas herauszufordern. Wenn man beispielsweise eine neue Software beschreibt und dabei aber die eine oder andere Funktion bewusst nicht erwähnt... Zum einen kann das helfen den Artikel nicht unübersichtlich zu machen, zum anderen fordert das den einen oder anderen Leser auf sich zu Wort zu melden. Er kann dann etwas beitragen und den Blogger ergänzen.

Mut zur Lücke in Blog-Beiträgen

Noch effektiver ist es aber, wenn die Leser den Blogger belehren können. So ist es mir kürzlich ergangen... Eine iOS-Funktion, welche ich erst kürzlich in der Beta-Software iOS 8 entdeckt hatte, gab es anscheinend aber schon seit iOS 7, nur ist mir das nie aufgefallen. Den meisten Leser allerdings schon so bescherte es mir Kommentare im Blog, auf Facebook und Twitter...

Soll man sich nun ganz bewusst irren? Nun, wohl nicht so ganz. Das würde ja auch die eigene Fachkompetenz in Frage stellen. Aber bewusst einige Dinge nicht anzusprechen um so die Leser zum mitmachen zu animieren, das wiederum funktioniert auch ganz gut und schadet einem auch nicht.

Vinylize Sonnenbrille

Erinnert ihr euch über meinen Beitrag von den unglaublich coolen Brillen, welche aus alten Vinyl-Schallplatten hergestellt werden? Ja, in Budapest gibt es eben nicht nur coole Bars, sondern auch tolle Geschäftsideen. Und diese tollen Brillen gibt es nun auch in der Schweiz, sogar ganz einfach per Internet, zu bestellen bei Wearlite. Darauf aufmerksam gemacht hat mich Wearlite gleich selber in einem Tweet:

Und weil ich gerade eine sinnvolle Lösung für meinen mit Vinyl vollgestopften Keller gesucht habe, hab ich mal einen Deal vorgeschlagen:

Kurz darauf haben wir noch ein paar Ideen über Mail ausgetauscht und uns dann geeinigt! Ich bringe 200 Schallplatten nach Cham und darf mir eine Vinylize Brille aussuchen.

Schallplatten aus Vinyl im neuen MINI Cooper S.

Kurz darauf habe ich den MINI vollgepackt mit Schallplatten und bin losgefahren. Die Platten, welche mich auf zahlreichen Parties begleitet haben schmücken nun die Ausstellung der Vinylze Brillen.

Wearlite - Da steckt mehr dahinter.

Doch in Cham hat mich nicht nur ein überaus freundliches Team von Wearlite erwartet, sondern auch eine innovative Firma, welche nicht nur Brillen verkauft, sondern auch gleich die Gleitsichtgläser selber giesst! Vollautomatisch. In einer eigens entwickelten Maschine.

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Während die Mitbewerber Rohlinge aus Asien einkauft und mit viel Aufwand, viel Energie und noch mehr Abfall zurecht schleifen, wird in Cham mit einer vollautomatische Giessfertigung das Produkt gleich selber hergestellt und ständig weiter entwickelt. Nicht nur das Produkt, sondern auch die Fertigungsmaschinen. Neben der laufenden Produktion, dufte ich auch einen Blick in die Entwicklungsabteilung werfen. Wirklich spannend einen Einblick in die Schweizer Ingenieurskunst zu bekommen. Das macht einem nicht nur stolz, sondern zeigt auch, dass wir Schweizer mehr können als nur Geld auf Konten hin und her schieben.

Vinylize - Cooler geht nicht.

Keine Frage, seit mir die angepasste Brille dann zugeschickt wurde, möchte ich sie nicht mehr ablegen. Sieht nicht nur gut aus, sondern trägt sich angenehm leicht. Was bisher ein bisschen gefehlt hat, war die Sonne. Nun ist sie aber da und die Brille kommt zum ständigen Einsatz. Hoffentlich noch lange...